Modul 13 – Novemberrevolution

Das Modul behandelt die revolutionäre Krise in Deutschland am Ende des Ersten Weltkriegs. Ausgehend von der Erschöpfung des Landes, den massenhaften Antikriegsbewegungen und der Delegitimierung des kaiserlich-imperialistischen Regimes wird die Zuspitzung der Lage nachgezeichnet. Im Mittelpunkt stehen der Januarstreik 1918, die Niederlage von Imperialismus und Militarismus sowie die Novemberrevolution mit Sturz der Monarchie, Rätestrukturen und Reichskongress der Arbeiter- und Soldatenräte. Der Kampf revolutionärer Kräfte, die Gründung der KPD und die Niederlage der Arbeiterklasse bilden den Abschluss.

Juni 2026

01.06.2026 – 28.06.2026

Vorlesung: 31.05.2026

Modulbeschreibung

Das Modul untersucht die revolutionäre Krise in Deutschland am Ende des Ersten Weltkriegs. Ausgangspunkt ist die gesellschaftliche und politische Lage Ende 1917: die Erschöpfung des Landes, das Anwachsen massenhafter Antikriegsbewegungen und die fortschreitende Delegitimierung des kaiserlich-imperialistischen Regimes. Die internationale Dimension – insbesondere die Wirkung der Oktoberrevolution auf Deutschland – wird als Katalysator für die Entstehung einer revolutionären Krise in Deutschland.

Im Zentrum stehen der Januarstreik von 1918, die Niederlage des deutschen Imperialismus und Militarismus und das Entstehen einer offenen revolutionären Situation. Das Modul rekonstruiert die Versuche der herrschenden Klassen, ihre Machtpositionen zu retten, sowie die strategischen Aufgaben, die sich für die revolutionären Kräfte daraus ergaben. Die Reichskonferenz der Spartakusgruppe bildet einen wichtigen Vorbereitungsort der kommenden Ereignisse.

Die Novemberrevolution wird in ihrem gesamten Verlauf bis zum ersten Reichskongress der Arbeiter- und Soldatenräte (November–Dezember 1918) behandelt: der Ausbruch der Revolution, der Sturz der Monarchie, die Bildung des Rates der Volksbeauftragten und der Aufbau der Rätestrukturen. Besonderes Augenmerk gilt der Rolle der Arbeiter- und Soldatenräte als Organen des embryonalen revolutionären Machtpotentials.

Das Modul diskutiert den Kampf des Spartakusbundes und anderer revolutionärer Kräfte für die Weiterführung der Revolution sowie ihren Widerstand gegen die sich formierende Konterrevolution. Der Reichskongress der Arbeiter- und Soldatenräte, seine politischen Weichenstellungen und seine Grenzen bilden einen zentralen Brennpunkt der Analyse.

Den Abschluss des Moduls bildet die Gründung der Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD) und die Bewertung der Niederlage der Arbeiterklasse in der Novemberrevolution. Dabei werden die politischen, organisatorischen und strategischen Ursachen dieser Niederlage herausgearbeitet sowie ein Ausblick auf die Formierungsphase der KPD gegeben.

Vorlesung

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Vorlesung: 31.05.2026

Literatur

Hier veröffentlichen wir in Kürze die zu lesende Literatur für die einzelnen Wochen dieses Modul.

Zur Einordnung unserer Quellen empfehlen wir, den Hintergrundtext „Zur Literatur des Studiengangs“ zu lesen.