Kategorie: Semester3

  • Modul 16 – Aufbau des Sozialismus in einem Land

    Modul 16 – Aufbau des Sozialismus in einem Land

    Modul 16 – Aufbau des Sozialismus in einem Land

    Das Modul behandelt die Übergangsperiode der Sowjetunion vom Ende des Bürgerkriegs zum Beginn des sozialistischen Aufbaus. Ausgehend von den Bedingungen des Bürgerkriegs und der Festigung der Sowjetmacht steht der X. Parteitag mit dem Übergang zur Neuen Ökonomischen Politik im Mittelpunkt. Behandelt werden die Rolle der Partei, innerparteiliche Auseinandersetzungen und die Entstehung des Trotzkismus. Die Umgestaltungen der späten 1920er Jahre – Industrialisierung, Kollektivierung und erster Fünfjahresplan – sowie der Tod Lenins markieren zentrale Einschnitte dieser Phase.

    Oktober 2026

    28.09.2026 – 25.10.2026

    Vorlesung: 27.09.2026

    Modulbeschreibung

    Das Modul behandelt die entscheidende Übergangsperiode der Sowjetunion vom Bürgerkrieg zum Beginn des umfassenden sozialistischen Aufbaus. Ausgangspunkt ist die Analyse der Bedingungen und Ergebnisse des Bürgerkriegs sowie der Rolle der Bolschewistischen Partei bei der Verteidigung und Festigung der Sowjetmacht. Der X. Parteitag der KPR(B) markiert dabei einen zentralen Einschnitt: Mit dem Übergang zur Neuen Ökonomischen Politik (NÖP) reagiert die Partei auf die ökonomischen und sozialen Erschöpfungszustände des Landes und entwickelt neue Formen des Klassenkampfes unter den Bedingungen des Friedens.

    Im Zentrum des Moduls steht die Rolle der Partei als führende Kraft im Aufbau des Sozialismus. Die Auseinandersetzungen um Strategie  und Formen dieses Aufbaus spiegeln sich in der Entstehung innerparteilicher oppositioneller Strömungen wider. Besonderes Gewicht wird auf die Genese und den politischen Inhalt des Trotzkismus gelegt, dessen Kritik an der Entwicklung der Sowjetunion exemplarisch für grundlegende Fragen der Revolutionstheorie, der Parteiführung und der internationalen Perspektive steht. Die kritische Lektüre ausgewählter Texte Trotzkis ermöglicht eine fundierte Auseinandersetzung mit diesen Konfliktlinien.

    Darüber hinaus behandelt das Modul die großen Umgestaltungsprozesse der späten 1920er Jahre: Industrialisierung, Kollektivierung der Landwirtschaft und den ersten Fünfjahresplan als Antwort auf die ökonomische Rückständigkeit und die äußeren Bedrohungen des sozialistischen Staates. Der Tod Lenins bildet einen historischen Einschnitt, an dem sich die offenen Fragen der Führung, der Strategie und der weiteren Entwicklung der Sowjetunion zuspitzen.

    Vorlesung

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    Vorlesung: 27.09.2026

    Literatur

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    Zur Einordnung unserer Quellen empfehlen wir, den Hintergrundtext „Zur Literatur des Studiengangs“ zu lesen.

  • Modul 17 – Weimarer Kämpfe und Bolschewisierung

    Modul 17 – Weimarer Kämpfe und Bolschewisierung

    Modul 17 – Weimarer Kämpfe und Bolschewisierung

    Das Modul behandelt die Phase der Bolschewisierung der KPD zwischen 1924 und dem Herbst 1929. Ausgehend von der Niederlage der Kämpfe von 1923 und der relativen Stabilisierung des Kapitalismus in der Weimarer Republik steht der Kampf gegen das Wiedererstarken von Imperialismus und Militarismus im Mittelpunkt. Unter Führung Ernst Thälmanns wird die KPD zur bolschewistischen Massenpartei geformt. Behandelt werden innerparteiliche Auseinandersetzungen, zentrale politische Konfliktfelder der 1920er Jahre sowie der Versuch, die Arbeiterklasse zu organisieren und eine konsequente antiimperialistische Linie zu entwickeln.

    November 2026

    26.10.2026 – 22.11.2026

    Vorlesung: 25.10.2026

    Modulbeschreibung

    Dieses Modul behandelt die Phase der Bolschewisierung der KPD zwischen 1924 und dem Herbst 1929. Ausgangspunkt ist die Niederlage der revolutionären Kämpfe von 1923, einschließlich der Ruhrkämpfe und des Hamburger Aufstands, die das Ende der unmittelbaren Nachkriegskrise markieren. In der Weimarer Republik setzt daraufhin eine Phase relativer Stabilisierung des Kapitalismus ein, die wesentlich durch amerikanisches Kapital und die Neuordnung der imperialistischen Mächteverhältnisse getragen wird. Die ökonomischen Lasten werden auf die Werktätigen abgewälzt, während der deutsche Imperialismus und Militarismus rasch wiedererstarken und die SPD ihren reformistischen Kurs weiter ausbaut.

    Vor diesem Hintergrund skizziert das Modul den Kampf der Arbeiterklasse und anderer Werktätiger unter Führung der KPD gegen die Reorganisation der Herrschaft des deutschen Imperialismus. Unter Ernst Thälmann wird das Zentralkomitee neu formiert und die KPD zu einer bolschewistischen Massenpartei entwickelt. Zentral ist in dieser Periode das Ringen um eine klare, konsequente revolutionäre Linie im Einklang mit den strategischen Beschlüssen der Kommunistischen Internationale unter Führung der Sowjetunion.

    Ein Schwerpunkt liegt auf den innerparteilichen Auseinandersetzungen gegen sogenannte „linke“ und „rechte“ Abweichungen, die Ausdruck der sozialen und politischen Kämpfe der Zeit sind. Die Bolschewisierung der Partei bedeutet dabei nicht nur organisatorische Neuformierung, sondern vor allem ideologisch-politische Festigung, die die Einheit der Partei im Klassenkampf gewährleisten soll.

    Inhaltlich behandelt das Modul die großen politischen Konfliktfelder der zweiten Hälfte der 1920er Jahre: den Kampf gegen die Verträge von Locarno, den Kampf gegen die Fürstenabfindung, die Auseinandersetzung um die nationale Frage sowie das Wiederaufflammen von Massenkämpfen gegen Ende des Jahrzehnts. Die KPD versucht in dieser Phase, die Arbeiterklasse in der Verteidigung ihrer sozialen und politischen Rechte zu organisieren und zugleich eine klare antiimperialistische Perspektive zu entwickeln.

    Das Modul zeigt damit die Entwicklung der KPD von einer Partei der revolutionären Krisenjahre hin zu einer Massenpartei, die unter der Führung der Kommunistischen Internationale und Sowjetunion um die richtige bolschewistische Linie ringt.

    Vorlesung

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    Vorlesung: 25.10.2026

    Literatur

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    Zur Einordnung unserer Quellen empfehlen wir, den Hintergrundtext „Zur Literatur des Studiengangs“ zu lesen.

  • Modul 15 – Aufbau der KPD und die III. Internationale

    Modul 15 – Aufbau der KPD und die III. Internationale

    Modul 15 – Aufbau der KPD und die III. Internationale

    Das Modul behandelt die von tiefen Erschütterungen geprägte revolutionäre Nachkriegskrise in Deutschland. Ausgehend von Niederlage im Ersten Weltkrieg und den ungelösten Aufgaben der Novemberrevolution werden die Kräfteverhältnisse beleuchtet, die zur Gründung der Dritten Internationale führten. Die Kommunistische Internationale und der III. Weltkongress bilden dabei zentrale Bezugspunkte für die Orientierung der KPD. Im Mittelpunkt stehen die Formierungsphase der KPD zwischen 1919 und 1923, der Kampf gegen Konterrevolution, Kapp-Putsch und Regierung Cuno sowie die politischen und sozialen Krisen der Weimarer Republik.

    September 2026

    31.08.2026 – 27.09.2026

    Vorlesung: 30.08.2026

    Modulbeschreibung

    Das Modul behandelt die dramatische und von tiefen gesellschaftlichen Erschütterungen geprägte Phase der revolutionären Nachkriegskrise in Deutschland. Ausgehend von der Niederlage im Ersten Weltkrieg und den ungelösten Aufgaben der Novemberrevolution werden die internationalen und nationalen Kräfteverhältnisse untersucht, die zur Gründung der Dritten Internationale führten. Die Kommunistische Internationale bildet in dieser Periode den zentralen Bezugspunkt für die sich neu formierenden revolutionären Parteien Europas, insbesondere für die KPD. Der III. Weltkongress nimmt dabei eine Schlüsselstellung ein: Mit seiner Ausrichtung auf eine langfristige, massenorientierte revolutionäre Strategie – maßgeblich geprägt durch Lenin – wird er zu einem Wendepunkt für die Orientierung der deutschen Arbeiterbewegung.

    Im Zentrum steht der Kampf der Arbeiterklasse und der anderen Werktätigen unter Führung der KPD für die Verteidigung und Erweiterung demokratischer Rechte und Freiheiten gegenüber den Machtpositionen der Konterrevolution. Die Periode 1919 bis 1923 wird hierbei als Formierungsphase der KPD zur revolutionären Massenpartei betrachtet. Die Konstituierung der Weimarer Republik, der Versailler Vertrag und die daraus resultierenden ökonomischen und politischen Krisen bilden den Hintergrund für diesen Prozess.

    Das Modul behandelt die entscheidenden politischen Auseinandersetzungen: die Haltung der KPD zur SPD, den Kampf gegen den Kapp-Putsch, die Vereinigung des linken Flügels der USPD mit der KPD sowie die Massenmobilisierungen, die zum Sturz der Regierung Cuno führten. Die Jahre 1923 stehen im Zeichen des Kampfes um die soziale und nationale Befreiung des deutschen Volkes – ein revolutionärer Höhepunkt der gesamten Nachkriegsperiode.

    Durch die methodische Verbindung von internationalem Kontext, Klassenanalyse und organisationsgeschichtlichen Entwicklungen vermittelt das Modul ein umfassendes Verständnis der politischen Kämpfe, Strategien und Perspektiven, die die KPD zwischen 1919 und 1923 prägten.

    Vorlesung

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    Vorlesung: 30.08.2026

    Literatur

    Hier veröffentlichen wir in Kürze die zu lesende Literatur für die einzelnen Wochen dieses Modul.

    Zur Einordnung unserer Quellen empfehlen wir, den Hintergrundtext „Zur Literatur des Studiengangs“ zu lesen.

  • Modul 14 – Linksradikalismus und III. Internationale

    Modul 14 – Linksradikalismus und III. Internationale

    Modul 14 – Linksradikalismus und III. Internationale

    Das Modul widmet sich Lenins Schrift Der „linke Radikalismus“, die Kinderkrankheit im Kommunismus und ihren Schlussfolgerungen aus Revolution und Bürgerkrieg. Im Mittelpunkt stehen die Bestimmung des Bolschewismus als Produkt konkreter Klassenkämpfe, der Kampf gegen Sektierertum und Opportunismus sowie Fragen von Partei, Klasse und Führung. Behandelt werden Übergangsformen zur proletarischen Revolution, Mehrheitsgewinnung und Bündnispolitik. Der III. Weltkongress der Kommunistischen Internationale markiert den Übergang zu einer strategisch reflektierten, massenorientierten Politik und bildet den historischen Rahmen des Moduls.

    Juli 2026

    29.06.2026 – 26.07.2026

    Vorlesung: 28.06.2026

    Modulbeschreibung

    Dieses Modul widmet sich Lenins Schrift Der „linke Radikalismus“, die Kinderkrankheit im Kommunismus (1920), in der er aus den Erfahrungen der russischen Revolution und des Bürgerkriegs strategische Schlussfolgerungen für die kommunistische Weltbewegung zieht. Lenin bestimmt den Bolschewismus als Ergebnis konkreter Klassenkämpfe und hebt hervor, dass seine Erfahrungen – insbesondere die erfolgreiche Allianz von Arbeitern und Bauern – für die kommunistischen Parteien Westeuropas von grundlegender Bedeutung sind. Ziel der Schrift ist es, jene Elemente herauszuarbeiten, die „allgemein anwendbar“ und „allgemeiner Gültigkeit“ sind.

    Im Zentrum steht die Frage nach den Formen des Übergangs zur proletarischen Revolution. Dazu gehören der Kampf gegen Sektierertum, die Gewinnung der Mehrheit der Arbeiterklasse sowie eine bewusste Bündnispolitik mit der Bauernschaft. Der Bolschewismus wurde – so Lenin – gerade in der Auseinandersetzung mit inneren Gegnern der Arbeiterbewegung stark: gegen linksradikales Abenteurertum ebenso wie gegen rechtsopportunistische Anpassung. Stets geht es um die richtige Bestimmung der Beziehungen zwischen Partei und Klasse, zwischen Führung und Massen. Fundamental ist dabei die Notwendigkeit einer straff organisierten, zentralisierten und zugleich tief in den Massen verankerten Partei.

    Dieses Spannungsfeld prägte auch den III. Weltkongress der Kommunistischen Internationale, der maßgeblich durch Lenins Auftreten und die im Linken Radikalismus formulierten Gedanken bestimmt wurde. Der Kongress markiert den Übergang von spontan-revolutionären Erwartungen zu einer strategisch reflektierten, massenorientierten Politik der kommunistischen Parteien.

    Im Modul lesen die Teilnehmenden die Schrift Der linke Radikalismus im Zusammenhang mit ihrem unmittelbaren historischen Kontext. Die Vorlesung behandelt die strategischen Auseinandersetzungen innerhalb der Kommunistischen Internationale und bereitet das folgende Modul vor, das sich ausführlich dem III. Weltkongress selbst widmet – insbesondere der Entwicklung der KPD, ihrer Rezeption des Kongresses und ihrem Aufbau- und Kampfkurs nach der Niederlage der Novemberrevolution.

    Vorlesung

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    Vorlesung: 28.06.2026

    Literatur

    Hier veröffentlichen wir in Kürze die zu lesende Literatur für die einzelnen Wochen dieses Modul.

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  • Modul 13 – Novemberrevolution

    Modul 13 – Novemberrevolution

    Modul 13 – Novemberrevolution

    Das Modul behandelt die revolutionäre Krise in Deutschland am Ende des Ersten Weltkriegs. Ausgehend von der Erschöpfung des Landes, den massenhaften Antikriegsbewegungen und der Delegitimierung des kaiserlich-imperialistischen Regimes wird die Zuspitzung der Lage nachgezeichnet. Im Mittelpunkt stehen der Januarstreik 1918, die Niederlage von Imperialismus und Militarismus sowie die Novemberrevolution mit Sturz der Monarchie, Rätestrukturen und Reichskongress der Arbeiter- und Soldatenräte. Der Kampf revolutionärer Kräfte, die Gründung der KPD und die Niederlage der Arbeiterklasse bilden den Abschluss.

    Juni 2026

    01.06.2026 – 28.06.2026

    Vorlesung: 31.05.2026

    Modulbeschreibung

    Das Modul untersucht die revolutionäre Krise in Deutschland am Ende des Ersten Weltkriegs. Ausgangspunkt ist die gesellschaftliche und politische Lage Ende 1917: die Erschöpfung des Landes, das Anwachsen massenhafter Antikriegsbewegungen und die fortschreitende Delegitimierung des kaiserlich-imperialistischen Regimes. Die internationale Dimension – insbesondere die Wirkung der Oktoberrevolution auf Deutschland – wird als Katalysator für die Entstehung einer revolutionären Krise in Deutschland.

    Im Zentrum stehen der Januarstreik von 1918, die Niederlage des deutschen Imperialismus und Militarismus und das Entstehen einer offenen revolutionären Situation. Das Modul rekonstruiert die Versuche der herrschenden Klassen, ihre Machtpositionen zu retten, sowie die strategischen Aufgaben, die sich für die revolutionären Kräfte daraus ergaben. Die Reichskonferenz der Spartakusgruppe bildet einen wichtigen Vorbereitungsort der kommenden Ereignisse.

    Die Novemberrevolution wird in ihrem gesamten Verlauf bis zum ersten Reichskongress der Arbeiter- und Soldatenräte (November–Dezember 1918) behandelt: der Ausbruch der Revolution, der Sturz der Monarchie, die Bildung des Rates der Volksbeauftragten und der Aufbau der Rätestrukturen. Besonderes Augenmerk gilt der Rolle der Arbeiter- und Soldatenräte als Organen des embryonalen revolutionären Machtpotentials.

    Das Modul diskutiert den Kampf des Spartakusbundes und anderer revolutionärer Kräfte für die Weiterführung der Revolution sowie ihren Widerstand gegen die sich formierende Konterrevolution. Der Reichskongress der Arbeiter- und Soldatenräte, seine politischen Weichenstellungen und seine Grenzen bilden einen zentralen Brennpunkt der Analyse.

    Den Abschluss des Moduls bildet die Gründung der Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD) und die Bewertung der Niederlage der Arbeiterklasse in der Novemberrevolution. Dabei werden die politischen, organisatorischen und strategischen Ursachen dieser Niederlage herausgearbeitet sowie ein Ausblick auf die Formierungsphase der KPD gegeben.

    Vorlesung

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    Vorlesung: 31.05.2026

    Literatur

    Hier veröffentlichen wir in Kürze die zu lesende Literatur für die einzelnen Wochen dieses Modul.

    Zur Einordnung unserer Quellen empfehlen wir, den Hintergrundtext „Zur Literatur des Studiengangs“ zu lesen.

  • Modul 12 – Oktoberrevolution

    Modul 12 – Oktoberrevolution

    Modul 12 – Oktoberrevolution

    Das Modul behandelt die revolutionäre Phase von der Februarrevolution bis zur erfolgreichen sozialistischen Oktoberrevolution sowie die erste Phase des folgenden Bürgerkrieges. Vor dem Hintergrund des Ersten Weltkriegs, der Krise des Zarenreichs und der Lage der russischen Arbeiterklasse spitzen sich die Kämpfe der Arbeiterbewegung zu. Im Mittelpunkt stehen der Sturz des Zarismus, die Doppelherrschaft von Sowjets und provisorischer Regierung sowie Lenins Rückkehr nach Russland und seine die Aprilthesen.

    April 2026

    30.03.2026 – 26.04.2026

    Vorlesung: 29.03.2026

    Modulbeschreibung

    Das Modul behandelt die revolutionäre Phase von der Februarrevolution bis zur erfolgreichen großen sozialistischen Oktoberrevolution und schließlich die erste Phase des folgenden Bürgerkrieges. Hintergrund bildet dabei der Verlauf des Ersten Weltkriegs, die Krise des Zarenreichs und die Lage der russischen Arbeiterklasse. Die Kämpfe der russischen Arbeiterbewegung für ein Ende des imperialistischen Weltkriegs bilden den Rahmen, in dem sich die revolutionären Ereignisse zuspitzten.

    Die Oktoberrevolution stellt einen historischen Wendepunkt für die internationale Arbeiterbewegung dar, an dem Krise, Krieg und Klassenkampf in einer revolutionären Moment zusammentreffen. Das Modul analysiert die Februarrevolution, den Sturz des Zarismus und die Phase der Doppelherrschaft zwischen Sowjets und Provisorischer Regierung. Im Zentrum stehen die politischen, sozialen und ökonomischen Dynamiken, die nach dem ersten Sturz des Regimes eine rasante Verschiebung der Kräfteverhältnisse ermöglichten und die Arbeiterbewegung in eine neue historische Rolle drängten.

    Mit Lenins Rückkehr nach Petrograd und der Veröffentlichung der Aprilthesen gewinnt der revolutionäre Prozess eine neue strategische Klarheit. Die Bolschewiki treten aus der Illegalität heraus, entwickeln eine offene politische Praxis und bereiten gezielt den Übergang von der bürgerlich-demokratischen Phase hin zur sozialistischen Revolution vor. Die Krise der provisorischen Regierung, der wachsende Einfluss der Bolschewiki in den Sowjets sowie der Oktoberaufstand und die Verhaftung der Regierung markieren die entscheidenden Stationen des revolutionären Durchbruchs. Abschließend behandelt das Modul die ersten Monate der Festigung der Sowjetmacht und den VII. Parteitag und gibt somit einen Ausblick auf den drohenden Bürgerkrieg und die Aufgabe der Verteidigung der Revolution.

    Vorlesung

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    Vorlesung: 29.03.2026

    Literatur

    Hier veröffentlichen wir in Kürze die zu lesende Literatur für die einzelnen Wochen dieses Modul.

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